| "People don't buy what you do. They buy why you do it." |
Am Anfang...
Ich habe diesen Blog angefangen, weil ich mit dem Rauchen aufhören wollte und ich das Gefühl hatte, dass es für mich leichter ist, wenn ich regelmäßig darüber schreibe.
Ich habe jahrelang geraucht und schon mehrmals versucht auf zu hören. Das Aufhören an sich klappte wunderbar, aber ich habe immer wieder mit dem Rauchen wieder angefangen. Also wurde es Zeit, dass ich eine neue Methode ausprobiere, eine die auch zu mir passt. Und ein Blog schien mir an der Stelle ganz gut geeignet. Ich mache etwas, was ich gerne mache: Ich schreibe. Und ich mache das auch noch regelmäßig und aus einem guten Grund.
Erste Schritte..
Auch diesmal war das Aufhören relativ einfach. Es gab ein, zwei Tage, da habe ich die Sucht schon gemerkt. Ich war grundlos aggressiv und gestresst. Aber das verging recht schnell. In dieser ersten Zeit gab es auch immer wieder Fortschritte, immer wieder irgendetwas neues, über das ich berichten konnte. Ich habe darüber geschrieben, warum ich aufhören möchte, wie ich aufhören möchte, was ich statt dessen machen möchte.
Und ich habe das Gefühl gehabt, dass die Unterstützung in meinem Freundeskreis und bei meinen Kollegen größer ist als die letzten Male. Oder ich bekomme die jetzt nur bewusster mit.
Neue Gewohnheiten...
Es sprach also vieles dafür, dass es diesmal mit dem Aufhören und vor allem mit dem Nicht-Wiederanfangen klappen kann. Und soweit funktioniert es auch ganz gut. Ich habe den körperlichen Teil der Sucht überstanden. Jetzt musste ich die Gewohnheiten überwinden, die sich mit dem Rauchen eingeschlichen haben. Mir war vorher gar nicht wirklich bewusst, wann ich alles eine Zigarette angezündet hatte.
Ich dachte, ich rauche nur, wenn mir langweilig ist oder wenn ich gestresst bin. Aber manchmal rauchte ich wirklich nur aus Gewohnheit. Also habe ich recherchiert, wie man Gewohnheiten am besten ändert und habe darüber gepostet.
Mittlerweile...
Mittlerweile bin ich ganz gut über das Rauchen drüber weg. Ich habe einige neue Gewohnheiten oder versuche zumindest, mir etwas anderes anzugewöhnen. Und mittlerweile habe ich das Gefühl, dass das Nicht-Rauchen mehr in meinen Alltag übergegangen ist. Es ist nichts neues mehr und ich habe Probleme damit, etwas zu finden, worüber ich posten kann.
Mittlerweile blogge ich wohl tatsächlich mehr übers Bloggen und über das, was mich sonst noch so beschäftigt, als über das Nicht-Rauchen.
Daher...
Deshalb habe ich recherchiert, was andere Leute machen, wenn Ihnen der Stoff ausgeht. Eine der Anregungen, die ich gefunden hatte, war einfach mal das Publikum zu fragen. Eine sehr schöne Idee, finde ich. Deswegen freue ich mich auch, wenn ihr Kommentare, Anmerkungen, Fragen und Wünsche hinterlasst. Und vielleicht finden wir ja gemeinsam ein Thema für den nächsten Blogpost.
Eine andere Idee, die ich gefunden hatte, war es übrigens tatsächlich, einfach über das zu schreiben, was einem so den Tag über beschäftigt.
Und heute...
Und das, was mich heute am meisten beschäftigt hat, war das Video hinter diesem Link und hinter dem Bild am Anfang dieses Blogposts: http://www.ted.com/talks/simon_sinek_how_great_leaders_inspire_action.html
Es geht darum, was inspirierende Persönlichkeiten vom Rest der Menschheit unterscheidet. Das Video lässt sich in dem Satz zusammen fassen, den der Sprecher Simon Sinek auch immer und immer wieder wiederholt: "People don't buy what you do. They buy why you do it." Wenn man Menschen wirklich erreichen möchte, dann geht das am besten über eine gemeinsame Vision, eine gemeinsame Idee, einen gemeinsamen Traum.
Ich würde auch lieber jemanden folgen, wenn ich mich mit dessen Vision identifizieren kann.
Ganz besonderen Dank geht an...
Ganz zum Schluss möchte ich mich noch einmal herzlich bei einer Mitbloggerin bedanken, die mir einige etwa die Leserliste gezeigt hat. Oder diese coole Signatur. Ihr könnt sie ja besuchen und auch bei ihr einen Kommentar hinterlassen. Ihr findet sie hier: http://madebymayana.blogspot.de/
Außerdem möchte ich mich bei meinen Arbeitskollegen und meinen Freunden bedanken, für die Unterstützung soweit. Ich weiß, ich bin nicht immer einfach zu ertragen. Danke, dass ihr für mich da seid.

Lieber thong!
AntwortenLöschenVielen Dank für Deinen Blog, er inspiriert mich sehr. Der Ted talk war grossartig. Schön, dass Du soweit gekommen bist!
lg
simon
Dank Dir, Simon :)
Löschen