Donnerstag, 29. November 2012

Architekturen

Die letzten Tage gings mir nicht so gut. Ich war frustriert, ich war müde, ich war unmotiviert... aber heute geht es mir wieder besser.

Heute auf meinem Weg nach Hause hatte ich endlich eine Idee für das Programm, das ich hier mal beschrieben habe. Das Zauberwort ist "Konnektor". Ich weiß nicht, warum ich das vorher nicht gesehen hatte.

Aber fangen wir am besten vorne an. Das Programm, über das ich rede, soll es ja ermöglichen, auf Einträge, die es schon gibt, zu antworten und Likes zu verteilen. Ich habe ein wenig angefangen und gemerkt, dass ich bestimmte Berechtigungen brauche und dass ich das Programm an eine ganz bestimmte Stelle kopieren muss, nur damit ich überhaupt an diese Einträge komme.

Das hat mir gar nicht gefallen, weil es mein Programm in gewisser Weise eingeschränkt hat. Jedes Mal, wenn ich das auf einem anderen Server verwenden möchte, hätte ich das Programm neu auf dem neuen Server installieren müssen und neue Berechtigungen vergeben müssen. Und was mich an dieser Version noch stört, ist die Tatsache, dass ich mich zu sehr auf die Software von anderen verlassen müsste. Und so wirklich toll ist diese andere Software nicht, sonst müsste ich mein Programm gar nicht erst schreiben.

Aber jetzt, mit dem "Konnektor" ändert sich die Geschichte ein wenig. Wir haben ein Hauptprogramm, das auf einem unserer Server liegt und das dafür da ist, Daten zu empfangen, in die Datenbank zu schreiben und eine Liste wieder an die Clients zu schicken. Wir haben die Clients, die diese Liste darstellen und die Eingaben vom User entgegen nehmen und an das Hauptprogramm schicken. Und dann haben wir den Konnektor, den wir auf den Server installieren.

Dieser Konnektor vermittelt zwischen dem Hauptprogramm und dem Server. Für das Hauptprogramm ist es nur ein weiterer Client, von dem es Daten empfängt und zu dem es ein Liste schickt. Aber anstatt vom User bekommt dieser Konnektor seine Daten vom Server, auf dem er installiert ist.

Das hat den Vorteil, dass das Hauptprogramm und die Clients einfach gehalten bleiben können. Das einzige, was etwas komplizierter wird, ist der Konnektor, weil der direkt mit dem Server kommunizieren muss. Aber er wird nicht komplizierter als die erste Version. Das hat auch den Vorteil, dass das Hauptprogramm und die Clients ohne den Konnektor funktionieren können. Und außerdem könnte für verschiedene Server verschiedene Konnektoren basteln, die dann alle mit demselben Hauptprogramm verbunden werden.

Insgesamt gefällt mir die Version mit dem Konnektor viel besser. Bin mal gespannt, wie ich das umsetzen kann :-)


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