Die Geschichte vom letzten Mal hat mich auch nach dem Niederschreiben noch sehr beschäftigt. So sehr, dass ich mich mit einigen meiner Freunde darüber austauschen musste. Und das Ergebnis klingt zumindest überzeugend genug, dass ich es einmal ausprobieren könnte.
Beim letzten Mal habe ich euch ja beschrieben, was ich für ein bestimmtes Mädel empfinde, aber auch, dass ich wirklich Angst davor habe, dass mir wieder weh getan wird. Nun, das ist anscheinend völlig normal und verständlich. Es gibt sogar einen Weg hinaus, den ich bisher nur nicht gesehen habe. Und dieser Weg heißt: Vertrauen.
Als ich das gehört hatte, war ich erst mal verwirrt. Was hat Vertrauen damit zu tun? Und Vertrauen zu wem? Zur Frauenwelt allgemein? Vertrauen zu diesem Mädel? Vertraue ich ihr etwa nicht?
Ich habe darüber nachgedacht. Ich bin ja bereit, jedem Menschen einen gewissen Vertrauensbonus zu geben. Aber man muss doch vorsichtig sein. Man weiß ja nie, was passieren könnte.
Und in dem Moment ist es mir aufgefallen: Das ist die gleiche Stimme, die dort spricht, die mir auch sagt, dass ich bei diesem Mädel lieber mit dem Schlimmsten rechnen sollte.
Ja, es sind schlimme Dinge geschehen in meiner Vergangenheit. Und ich will sie unter keinen Umständen wiederholen müssen. Aber das ist meine Vergangenheit. Damals war ein anderes Mädel und ich war ein anderer Mensch. Und eigentlich gibt es keinen Grund anzunehmen, dass es diesmal genauso enden wird.
Was ich brauche, ist tatsächlich Vertrauen. Vertrauen darauf, dass mein Herz die richtige Wahl getroffen hat. Vertrauen darauf, dass sie nicht die gleichen Fehler macht wie andere vor ihr. Und Vertrauen darauf, dass ich nicht die Fehler wiederhole, die ich schon mal gemacht habe.
Ich denke, es gehört schon einiges an Mut dazu, sich einem Menschen gegenüber so zu öffnen, sich so verletzlich zu zeigen und einfach darauf zu vertrauen, dass der Gegenüber spürt, was gut und was weniger gut wäre. Dieses Vertrauen haben nicht viele Menschen verdient. Aber vielleicht.. wenn ich Glück habe.. gehört sie zu einer der wenigen Ausnahmen.
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