Sonntag, 6. Januar 2013

Umzug und weitere Änderungen der Lebensumstände

Heute haben einige Kollegen und ich bei einem Umzug geholfen. Eine von uns ist umgezogen und wir haben natürlich geholfen. Wir waren insgesamt zu zehnt: Vier von unserer Firma, die Umziehende mitgezählt, zwei Lebensgefährten und die beiden Eltern plus eine Schwester und deren Lebensgefährten. Und wir wären sogar noch mehr gewesen, wenn nicht einige krank geworden wären. Ich liebe einfach den Zusammenhalt bei uns.

Ich musste heute leider auch erfahren, dass wir wieder weniger geworden sind. Ein Kollege hat gekümdigt, den ich eigentlich ganz lieb gewonnen hatte. Er hat sich auch immer eingebracht. Er war wohl nicht zufrieden mit der Geschwindigkeit von Entwicklungen. Ich habe die Erklärung jetzt nicht von ihm bekommen, sondern von einem Kollegen, der anwesend war. Aber ich bin dennoch ein wenig geschockt.

Zum Anfang des Jahres hat ja noch ein Kollege gekündigt, bei dem es mich sehr überrascht hat. Er ist vor kurzem Vater geworden und in unserer Branche geht schon sehr viel Zeit drauf, die er wohl lieber mit der Familie verbringen würde. Ob das seine Begründung war oder nicht, weiß ich auch nicht. Aber das wäre wohl das, was ich am ehesten verstehen könnte.

Leute kommen, Leute gehen. Das ist eigentlich völlig normal. Und das gilt noch mehr für unseren Berufszweig. Ich habe gehört, dass Berater ihre Tätigkeit im allgemeinen nur sieben bis zehn Jahre ausüben, dabei mehrmals ihren Arbeitgeber wechseln und am Ende bei einem ihrer bisherigen Kunden "sesshaft" werden.

Als ich angefangen hatte, da war es einfach undenkbar, dass jemand die Firma verlässt. Im Laufe der Zeit gab es dann schon die eine oder andere Umstellung. Wir haben uns angepasst, soweit es ging. Aber dennoch ist ein Teil von mir immer noch überrascht, dass sich jemand entschließt zu gehen. Und ich glaube nicht, dass ich der einzige bin, dem es da so geht.

Und ich denke, es überrascht mich auch eher, wer geht, als die Tatsache, dass überhaupt wer geht. Und wenn ich so genauer drüber nachdenke, überrascht es mich nicht mal mehr bei jedem / jeder, der geht. Bei einigen Leuten war es tatsächlich abzusehen.

Ich denke, ich muss mich einfach daran gewöhnen. Und nur weil jemand kündigt,  ist er ja nicht aus der Welt. Es gibt so einige, zu denen der Kontakt einfach abgebrochen ist. Aber da kann es sicher auch Ausnahmen von geben ;-)

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