Heute wurde mir tatsächlich von einem Arbeitskollegen eine Zigarette angeboten. Es ist ein Kollege von einem Partner-Unternehmen und wir arbeiten noch nicht allzu lange miteinander. Er wusste gar nicht, ob ich rauche oder nicht. Er wusste auch nicht, dass ich aufgehört habe.
Er raucht selbst auch nicht viel. In den Tagen und Wochen, in denen wir jetzt schon zusammen arbeiten, war das die erste Zigarette, die ich bei ihm gesehen habe.
Ich habe tatsächlich kurz darüber nachgedacht, die Zigarette anzunehmen. Es war ein langer Tag gewesen für uns beide. Und der Kollege war den ganzen Tag schon gestresst. Ich habe schließlich abgelehnt, wir haben uns ein wenig darüber unterhalten, dass ich nicht mehr rauche. Und dann meinte er, dass ich das wohl auch nicht mehr brauche.
Ich weiß gar nicht, ob er sich die Zigarette angezündet hat, als wir uns unterhalten haben. Schon merkwürdig. Ich weiß noch, als ich angefangen habe mit dem Aufhören, da hat gefühlt jeder außer mir geraucht und mir ist fast jede Zigarette aufgefallen. Ich konnte sie sehen, ich konnte sie riechen, sie waren überall.
Und heute? Da stört es mich nicht, wenn jemand raucht, wenn ich dabei bin. Das Rauchen übt nicht mal mehr diese Versuchung aus, die es früher mal hatte. Ich habe kein Bedürfnis mehr danach. Es fehlt mir nicht einmal. Es gibt nur einige Momente, da halte ich inne und erinnere mich: "Früher hättest Du jetzt eine Zigarette geraucht". Typischerweise folgt dann: "Aber das brauchst Du heute nicht mehr."
Und das ist gut so :)
Blogs brauchen einen gefällt mir button ;)
AntwortenLöschenFind ich klasse, dass du die Sucht anscheinend überwunden hast!
Find ich auch ;)
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