Es gibt Phasen in meinem Leben, an denen ich mir selbst ziemlich unsicher bin. Es sind keine schönen Phasen. Aber zum Glück sind sie meistens sehr kurz und ich fühle mich danach sicherer als zuvor.
Im Moment bin ich wieder in einer solchen Phase. Ich weiß, dass ich glücklich sein könnte. Ich habe so viel von dem, was mir wichtig ist. Ich habe meine Freunde, ich habe meine Freizeit, ich habe eine Arbeit, eine Wohnung, ich bin gesund.. Ich könnte glücklich sein. Und ich bin es nicht.
Das stimmt so jetzt auch nicht. Manchmal bin ich tatsächlich glücklich. Zumindest glaube ich, dass ich es bin. Da liegt gerade das Problem: Ich bin mir unsicher. Ich bin mir unsicher, ob ich glücklich bin, über das, was ich habe, oder ob ich mich nur selbst belüge und einfach nicht sehen will, was mir fehlt. Ich bin mir unsicher, ob das, was fehlt, tatsächlich wichtig ist oder ob ich auch ohne glücklich sein kann.
Und ich weiß nicht, was ich dagegen unternehmen kann. Letztendlich kann es mir keiner beantworten außer mir. Aber kann ich mir trauen, dass ich mir die Wahrheit erzähle und nicht aus Selbstschutz greife zu Notlügen?
Ich denke, ich muss da eine Weile drüber nachdenken und mich notfalls ein wenig selbst definieren. Darin habe ich ja mittlerweile schon Übung ;)
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