Donnerstag, 12. September 2013

Vergebung und Kleinigkeiten


Viele Dinge, die ich tue, tue ich nicht für andere, sondern für mich. Ich bin ein Gut-Mensch. Ich tue Dinge, die ich für "gut" halte, weil ich sie für gut halte. Es geht mir nicht um Ruhm und Ehre, nicht um Geld, nicht mal um Dankbarkeit. Es geht mir einfach nicht darum, was andere darüber denken. Es geht mir um mich. Ich würde mich nicht wohl fühlen, wenn ich diese Dinge nicht tun würde.

Es ist so ähnlich wie mit dem Spruch in dem Bild: "Vergebe anderen, nicht weil sie Vergebung verdient haben, sondern weil Du Frieden verdient hast." Der Spruch ist wohl von Jonathan Lockwood Huie. Und er drückt eigentlich ganz gut aus, was ich auch meine. Ob der andere Vergebung verdient hat oder nicht, ist zweitrangig. Es liegt als Last auf Deiner Seele. Und wenn Du Frieden finden möchtest, dann solltest Du vergeben.

Manche Dinge macht man, weil man sich danach besser fühlt. Und Vergebung ist eine dieser Dinge.

Ich weiß, dass es nicht einfach nicht, vor allem wenn man Recht hat und der andere es wirklich nicht verdient hat. Es gibt sogar in meinem Leben noch Menschen, denen ich gewisse Dinge einfach nicht vergeben kann. Aber ich merke auch, dass es nicht gut für mich ist und dass es mich runterzieht. Vielleicht sollte ich tatsächlich auch dort über meinen Schatten springen. Besser wäre es, oder?

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