Dienstag, 12. November 2013

Gedanken vor dem Schreiben

by Thong Ta

Das kleine Märchen von dem geflügelten Pony geht mir nicht aus dem Kopf. Und deswegen freue ich mich auch, einige von euch mir Kommentare hinterlassen haben, in denen sie mich ermutigen, damit weiter zu machen. Und ihr habt recht. Eigentlich hält mich nichts davon ab, diese Geschichte tatsächlich zu schreiben. Und selbst wenn es keine gute Geschichte wird, dann lerne ich daraus und schreibe das nächste Mal eine bessere.

Ich habe vor ein paar Wochen schon davon erzählt, dass ich mich an einem Online-Kurs zum Storytelling angemeldet habe. Mittlerweile sind wir dort im dritten Kapitel. Im ersten Kapitel ging es um die Grundlagen des Storytellings. Was macht eine gute Geschichte aus? Was muss eine Geschichte haben, um die Leserschaft zu fesseln und zu halten? Im zweiten Kapitel ging es dann schon um TV-Serien. Was für Arten gibt es? Wie werden die produziert? Und schließlich geht es im dritten Kapitel um Web-Serien. Was sind Web-Serien und was unterscheidet sie von TV-Serien?

In weiteren Kapiteln geht es dann vermutlich auch darum, wie die verschiedenen Medien immer näher zusammen rücken und manche Geschichten über mehrere dieser Kanäle erzählt werden. Das nennt sich das "transmedial". Mittlerweile kommen mir Zweifel, ob das wirklich der Kurs ist, den ich erwartet habe. Aber es gibt ab und zu schon einige Kleinigkeiten, die ich mir auch für mein Projekt abgucken kann. Wir haben zum Beispiel jetzt eine Vorlage für ein Charakterprofil. Und ohne diesen Kurs würde ich mir keine Gedanken machen wie: Wenn mein Protagonist ein Facebook-Profil hätte, was würde er posten und wann würde er das machen?

Aber auch aus dem NaNoWriMo Twitter Account habe ich einige Ideen mitgenommen. Das NaNoWriMo bedeutet ausgeschrieben "National Novel Writing Month". Es geht darum, im Monat November einen Roman von ca. 30.000 Wörtern zu schreiben. Und in diesem Twitter-Account beantworten bestimmte Coaches die Fragen von Teilnehmern. Und auch aus diesen Fragen und aus den Antworten konnte ich viel lernen.

Und nun muss ich mir selbst noch einige Fragen beantworten, meine neuen Ideen in die Geschichte integrieren, aber was am wichtigsten ist: Ich sollte auch anfangen, die Geschichte auch tatsächlich zu schreiben. Ich kann sie später immer noch ändern, aber ich sollte zumindest anfangen. Und ich denke, genau darum geht es eigentlich beim NaNoWriMo: Dass man sich ernsthaft daran macht, die Geschichte zu schreiben und dann dabei bleibt. Das sollten wir hinbekommen, oder? ;o)

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