by Thong Ta
Der Grund, warum ich in letzter Zeit so wenig über das Nicht-mehr-Rauchen schreibe, ist ganz einfach: Ich denke einfach nicht daran. Zum einen habe ich weder das Bedürfnis noch die Gelegenheit zu rauchen. Und zum anderen habe ich andere Dinge im Kopf, die mir wichtiger sind.
Ich war am Donnerstag und am Freitag auf einem Kommunikationstraining. An sich war das ganz ok und auch sehr interessant. Ich hatte nur andere Vorstellungen, als ich dahin gegangen bin. Das lag aber vermutlich auch daran, dass ich andere Erfahrungen mit einem anderen Kommunikationstraining hatte. Damals war es auch eher ein Präsentationstraining, in dem wir verschiedene Präsentationstechniken gelernt und auch angewendet hatten. Diesmal war es eher ein Überblick über einige Themen in der Kommunikation, weniger Tiefe, weniger Praxis, dafür ein breiterer Überblick, mehr Modelle und Anwendungsbeispiele.
Freitag Abend war dann ein DVD-Abend bei zweien meiner besten Freunde. Wir haben uns beide Teile von Harry Potter 7 angeschaut, den ersten Teil ganz und den zweiten zum Teil. Die Version, die wir vom zweiten Teil hatten, war leider nicht vollständig. Wir haben Granatapfelmet getrunken, es gab selbstgemachte Koteletts und Pommes, und insgesamt war es ein schöner, angenehmer, ruhiger Abend gewesen. Am nächsten Tag haben wir dann noch gemeinsam gefrühstückt, und beim Mittagessen habe ich auch geholfen.
Am Sonntag war ich das erste Mal bei einer Vollmondmeditation. Es war wohl auch mein erstes Mal Meditation überhaupt. Und es war schon ungewohnt. Wir saßen oder knieten, vorne saßen zwei Frauen, die auf fremdartigen Musikinstrumenten spielten und Mantras in einer fremdartigen Sprache vorsangen und wir sangen irgendwann alle mit. Ich glaube, die waren in Sanskrit, aber sicher bin ich mir da nicht. Uns wurde zum Glück erklärt, was das für Mantras sind, die wir singen werden. Das erste Mantra war ein Mantra für Heilung, dass wir inssgesamt 108 Mal gesungen haben, 45 Minuten lang.
Erstaunlicherweise kommt einem das gar nicht so vor, weder die Anzahl an Wiederholungen noch die Länge der Zeit. Eine Freundin von mir hat dort einige Tänze aufgeführt, danach haben wir weitere Mantras gesungen. Insgesamt war das eine sehr schöne, entspannende und befreiende Erfahrung.
Gestern habe ich länger gearbeitet. Es ist halt ein wenig was liegen geblieben, weil mein Kollege und ich beide zwei Tage nicht da waren. Danach war ich auch irgendwie zu nichts anstrengendem mehr in der Lage. Ich habe mir noch ein paar Videos über die Struktur von Romanen und über Tipps zum Schreiben angeguckt. Ich bin noch dabei, Ideen für meine Geschichte über das geflügelte Pony zu sammeln, und einige mehr oder weniger wichtige Details zu klären wie: Wie heißt das Pony überhaupt? Und woher weiß es am Ende, was richtig ist?
Das war mein Wochenende und mein Start in die neue Woche. Ich hoffe, dass es euch gut ergangen ist und noch eine schöne Woche :-)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen