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Die Autorin berichtet darin aus ihren eigenen Erfahrungen, wie schwierig es für sie war, in ihren schwierigen Zeiten Mitgefühl für andere zu entwickeln. Und sie beschreibt auch, was man in diesen Zeiten machen kann, damit das Mitgefühl nicht völlig abhanden kommt. Gerade wenn alle um einen herum ebenfalls eine schwierige Zeit durchleben, ist jede noch so kleine Geste des Mitgefühls umso wertvoller.
Sie hat insgesamt fünf Ratschläge beschrieben. Und auch wenn ich nicht in allen ihrer Meinung bin, möchte ich euch keinen davon vorenthalten. Ihr habt andere Erfahrungen in euren Leben gemacht als ich bisher, vielleicht könnt ihr mit einem bestimmten Rat mehr anfangen als ich.
Ihre Ratschläge sind:
- Treat yourself compassionately
- Remember your interconnectedness with all beings
- Develop an "unconditional positive regard" for others
- Remember the harmony in compassion
- Take a break if you need one
Mitgefühl beginnt mit Dir selbst. Du kannst nicht mitfühlend mit anderen sein, wenn Du nicht erst mitfühlend Dir selbst gegenüber bist. Stelle Dir das Mitgefühl vor, dass Du für andere fühlen möchtest, und richte es auf Dich selbst.
Erinnere Dich daran, dass Du mit allen anderen verbunden bist
Wenn Du Schwierigkeiten dabei hast, geduldig und nett zu anderen zu sein, liegt es vielleicht daran, dass Du das Gefühl hast, eure jeweiligen Interessen widersprechen sich irgendwo. Aber das muss nicht zwangsläufig der Fall sein. Wir alle fühlen Angst, Unsicherheiten und Frust, Du selber genauso wie Dein Gegenüber. Und Du kannst ihm oder ihr helfen durch Dein Mitgefühl.
Entwickle eine "bedingungslose positive Wertschätzung" für andere
Jeder Mensch hat seine guten und weniger guten Seiten. Es ist wichtig, dass Du immer den postiven Eindruck vom anderen aufrecht erhältst. Seine negativen Eigenschaften müssen stets im größerem Zusammenhang mit seinen positiven Eigenschaften und seiner komplexen Art betrachtet werden. Dann wird es Dir leichter fallen mit diesem Menschen Mitgefühl zu haben.
Erinnere Dich an die Harmonie im Mitgefühl
Mitgefühl heißt nicht Aufopferung für den anderen und auch nicht, dass Du alles für ihn machst. Im Gegenteil, Mitgefühl bedeutet manchmal sogar, dass Du im eigenem Interesse und im Interesse des anderen nicht tust, was er gerade von Dir verlangt. Die Harmonie im Mitgefühl liegt also darin, aus einer ausgeglichenen Perspektive zu handeln und das zu tun, was das Beste ist, und nicht, alle Wünsche zu erfüllen.
Gönne Dir eine Pause, wenn Du eine brauchst
Es ist absolut okay, wenn Du Dir selber eine Pause gönnst, wenn Du Zeit für Dich alleine brauchst, um wieder zu Dir selbst zu finden. Es ist okay, denn es kann verhindern, dass Du vor Müdigkeit wütend oder frustriert reagierst.
Zusammenfassend
Die beiden interessantesten Punkte fand ich, sind die beiden, in denen man sich selbst vor andere stellt, erst einmal Mitgefühl für sich selber entwickelt und sich auch mal eine Pause gönnt, wenn sie notwendig ist. Wenn es ums Mitgefühl geht, denke ich eher erst an andere und erst an späterer Stelle an mich.
Ich sehe ein, dass diese Ratschläge durchaus notwendig und sinnvoll sein können. Ich wäre da nur alleine wohl nicht darauf gekommen.
Was haltet ihr davon? Schwierig umzusetzen in schwierigen Zeiten? Alles kein Problem? Oder das einzige, was einem bleibt, um sich nicht selbst zu verlieren?
Euer


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