Mittwoch, 2. Januar 2013

Erste Schritte im neuen Jahr

Habt ihr auch Dinge, die ihr irgendwann einmal machen möchtet, wenn euch nichts im Weg stehen würde? Ich habe davon mehrere. Eines davon ist es, die Welt zu bereisen, fremde Orte, Menschen und Kulturen kennenzulernen und ein Buch darüber zu schreiben. Aber bisher habe ich das immer nach hinten verschoben. Es gab immer etwas wichtigeres. Und ich habe ja eh weder Zeit noch Geld dafür.

Nun, dieses Jahr wird es etwas anders bei mir. Ich habe zwar immer noch kein Geld und keine Zeit für eine Weltreise. Aber das soll dieses Jahr kein Hindernis sein.

Ich werde zwar auch dieses Jahr wohl keine Weltreise machen. Aber dafür werde ich auch in diesem Jahr ein wenig in Deutschland unterwegs sein. Ich werde Leute wieder sehen und sehr wahrscheinlich auch neue Leute kennenlernen. Es gibt also durchaus auch schon in diesem Jahr Themen, über die ich schreiben könnte.

Und selbst wenn es kein Buch wird.. es wird ein erster Schritt in die richtige Richtung. Ich werde etwas tun, was meinem Traum schon sehr nahe kommt.

Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr besteht ja darin, etwas kreatives zu machen. Ich denke, das wird genau das werden. Dieses Jahr werde ich mehr schreiben, über Märkte, Konzerte und Festivals, auf die ich gehe und über die Menschen, denen ich begegne. Es passt einfach.

Ich habe gegen Ende des letzten Jahres bei zwei verschiedenen Gelegenheiten sogar so einige Menschen kennengelernt, über die ich schreiben könnte.

Der Autofahrer

Bei einem dieser Menschen kamen mein bester Freund und ich gerade von einem Konzert. Wir hielten vor seiner Haustür und haben uns noch etwas unterhalten. Und eigentlich wollte ich dann auch gleich nach Hause. Direkt vor der Tür ist auch eine Ampel, weswegen es nicht verwunderlich ist, dass Autos dort anhalten. Was dann allerdings doch etwas verwunderte, war die Tatsache, dass die Fensterscheibe heruntergedreht wurde und der Fahrer uns ansprach. Ich habe ihn nicht genau verstanden und mein bester Freund war zu betrunken. Was ich verstanden hatte, war, dass er Geld brauchte und ich auf die nah gelegende Tankstelle fahren sollte.

Er fuhr sogar voraus und hat dort gewartet. Ich habe mich dann irgendwann von meinem besten Freund verabschiedet und bin dann auch auf die Tankstelle gefahren. Der Fahrer und ich haben ein wenig geredet und dann habe ich verstanden, was er wollte. Er hatte seine Geldkarte verloren, hatte aber eine Tankkarte. Ich sollte also auf seine Rechnung tanken, dafür bekam er dann Bargeld. Es klang fair, also habe ich eingeschlagen.

Am Ende hat er mir eine Handynummer gegeben und gemeint, dass wir etwas zusammen trinken können, wenn ich mal in Frankfurt bin.

Fazit

Ich lerne schon so genug Menschen kennen, über die ich etwas schreiben könnte. Ich denke, ich habe schon ein Gespür dafür, was ich schreiben darf und was wohl zu weit in die Privatssphäre gehen würde. Aber fangen wir erst einmal an ;-)

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