Bin ich zu ehrlich, nur weil ich davor warne, alles zu rosa zu sehen? Bin ich zu vorsichtig, weil ich denke, dass man einige Dinge besser zweimal überdenkt, anstatt blindlings loszulaufen?
Heute habe ich gemerkt, dass nicht alle die gleiche Vorstellung davon haben, wie bestimmte Dinge gehandhabt werden, selbst wenn diese Dinge abgesprochen und abgestimmt sind. Und die Meinungen gehen erst recht auseinander, wenn das nicht der Fall sein sollte. Wir hatten heute ein Meeting in einer größeren Runde und ein Kollege kam danach noch auf mich zu und hat sich mit mir unterhalten.
Es sind einfach zwei verschiedene Philosophien, die heute aufeinander geprallt sind. Er ist eher der Aktionist während ich eher der Skeptiker bin. Wir sehen beide ein, dass der andere notwendig ist und sogar einen berechtigten Standpunkt hat. Aber wir können beide genauso stundenlang diskutieren ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Und das bringt keinen von uns beiden wirklich weiter.
Wir haben uns letztendlich darauf geeinigt, dass ich meine Skepsis in anderer Weise und zu anderen Zeiten ausdrücken darf. Ich darf erst einmal eine Weile sammeln und dann alles geballt auf das Team loslassen. Und während dieser Zeit lasse ich ihm freie Hand. Es sei denn natürlich, irgendwas droht, wirklich vor die Wand zu laufen und alles kaputt zu machen. Dann darf ich auch vorher warnen.
Ich denke, wir können damit beide gut leben. Ich habe einen Schwellwert, ab wann ich aktiv werden kann und darf mich erst mal vorbereiten, und er hat seinen Freiraum, den er braucht um was zu schaffen. Damit können wir beide leben.
Ich denke, wir können damit beide gut leben. Ich habe einen Schwellwert, ab wann ich aktiv werden kann und darf mich erst mal vorbereiten, und er hat seinen Freiraum, den er braucht um was zu schaffen. Damit können wir beide leben.
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