Heute sind ein Kollege und ich in ein neues Büro umgezogen, weil das vorige einfach zu klein wurde für die Menge an Personen. Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, räumlich plötzlich wieder getrennt zu sein.
Es ist alles irgendwie einfacher, wenn man im selben Raum sitzt. Man kann nachschauen, ob der andere gerade beschäftigt ist, man kann kurz abstimmen, wann man Zeit hat, man kann schnell Fragen stellen. Das alles funktioniert irgendwie nicht so automatisch, wenn man in zwei verschiedenen Büros sitzt.
Auf einmal werden Dinge notwendig wie Status-Meetings, damit man weiß, womit die anderen beschäftigt sind, und Abstimmungs-Meetings, damit alle wissen, was noch gemacht werden muss und wer was wann macht.
Natürlich hat es auch seine Vorteile, in einem eigenen Raum zu sein, und anscheinend überwiegen diese sogar. Man kann konzentrierter arbeiten, man hat mehr Sauerstoff, mehr Platz, mehr Ruhe.
Vielleicht gewöhne ich mich ja daran. Heute war es noch zumindest etwas merkwürdig, noch etwas gewöhnungbedürftig.
Auf der anderen Seite habe ich diese Gelegenheit nutzen können für Dinge, für die ich sonst keine Zeit habe. Ich habe heute einige Mails verschickt, Einträge gelesen und beantwortet, und mein Profil bei uns im Intranet genauer beschrieben und aktualisiert.
Merkt man es? Ich hatte heute recht wenig zu tun. Sicher, ich hatte einige Aufgaben, die ich auch pflichtbewusst erledigt habe. Und ich hab sogar nach neuen Aufgaben gefragt und angeboten, einen Termin zur Abstimmung einzustellen. Nur hatte keiner Zeit gehabt.
Aber das soll morgen besser werden ;)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen