Montag, 21. Januar 2013

Vertraut mir.. ich weiß, was ich tue..

Heute war Montag. Aber für einen Montag war er gar nicht so übel. Ich habe einiges gelernt heute. Ich habe seit heute einen Schlüssel fürs Büro. Und ich habe das Gefühl, ich bin heute im Team angekommen.

Ich arbeite seit Anfang des Jahres in einem neuen Team. Und wie es nun mal so ist, muss man sich erst einmal kennenlernen, damit man abschätzen kann, wie der andere arbeitet, was er kann und wie man zueinander passt. So war das auch diesmal gewesen.

Ich wurde heute das erste Mal mit einer halbwegs selbständiges Aufgabe betraut. Vorher habe ich Aufgaben bekommen, die eher einfach waren, damit ich mit der Vorgehensweise vertraut wurde. Heute habe ich eine etwas größere Aufgabe bekommen, mit der ich mich ganz alleine auseinander setzen durfte. Für mich war das ein Zeichen des Vertrauens.

Mit mir hat ein anderer Kollege angefangen in diesem Team. Und obwohl er sich Mühe gibt, ist das Vertrauen in seine Fähigkeiten wohl noch nicht so ausgeprägt. Ich fand es schon befremdlich, dass die anderen da so offen drüber reden, zumindest wenn er nicht dabei ist. Ich frage mich, ob sie ihm das auch schon unter vier Augen gesagt haben. Vermutlich schon. Aber es würde auch nicht besser sein, wenn ich ihm etwas sagen würde.

Ich denke, ich habe heute einiges geschafft. Meine Aufgaben habe ich soweit erledigt. Ich habe mir auch selbständig schon etwas neues gesucht und es vorgeschlagen. Ich nehme einem anderen Arbeit ab, weil ich gerade eh mit dem Thema beschäftigt bin. Und so ist alles erst mal bei mir und ich kann tun, was ich für richtig halte. Und die anderen halten das für eine gute Idee ;-)

Ich habe heute auch gelernt, dass es wichtig ist, glaubwürdig zu sein. Dieser Kollege und ich, wir hatten vor dem Wochenende eine Aufgabe bekommen. Wir sollten mehrere Seiten kontrollieren und korrigieren. Wir haben diese Seiten zwischen uns aufgeteilt. Und heute wurden wir gefragt, wie lange wir ungefähr gebraucht haben pro Seite, damit unsere Kollegen darauf basierend abschätzen können, was für Aufgaben wir übernehmen können.

Die Antwort meines Kollegen war zwei Minuten. Sie wurde direkt angezweifelt und er musste sich verteidigen. Meine Antwort war fünf Minuten, weil ich noch zusätzliche Prüfungen und Zeit für eventuelle Fehler eingeplant hatte. Und diese Antwort wurde ohne Gegenfragen akzeptiert. Sie entspricht vermutlich auch eher dem, was meine anderen Kollegen erwartet haben. Ich denke, dieser Kollege ist noch etwas übermütig und optimistisch, gerade weil er noch so jung ist.

Insgesamt war der heutige Tag echt nicht schlecht für einen Montag. Und ich bin gespannt, was die Woche sonst noch bringt.

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