Sonntag, 15. April 2012

Tag 4 - Das erste Wochenende

Sorry, dass ich etwas verspätet schreibe. Ich kam gestern einfach nicht dazu.

Normalerweise schreibe ich ja gegen Abend, wenn ich wieder zu Hause bin und den Tag mehr oder weniger überstanden habe. Gestern ging der Tag etwas länger. Es ist Wochenende und ein Arbeitskollege hat seinen Polterabend gefeiert. Und der ging bis spät in die Nacht. Um 3 Uhr war ich zu Hause, um 5 Uhr hab ich mich schlafen gelegt.

Ein Wochenende ohne Zigarette...

...ist schon ein ungewohntes Gefühl für mich. So viel freie Zeit, in der ich sonst geraucht hätte. Wenn ich zu Hause bin, und irgendwie nicht recht weiß, was ich mit mir anfange. Wenn ich auf einer Party bin. Wenn es Alkohol gibt. Wenn Freunde und Bekannte rauchen gehen. Nebenbei: Bisher waren die auch freundlich genug, mir keine Zigaretten anzubieten. Also kein Neid, keine Anfeindungen.

Vom körperlichen Entzug ist im Moment nicht viel zu spüren. Es ist mittlerweile eher ein unbestimmtes Gefühl, dass irgendwas fehlt. Und es reicht, wenn ich dann etwas esse. Oder etwas trinke. Oder mich ein wenig zur Musik bewege. Gestern habe ich ziemlich viel Cola in mich hineingeschüttet. Und ich habe für heute einiges an Frikadellen, Mettwürstchen, Brötchen und Kuchen von dem Polterabend-Pärchen spendiert bekommen.

1. Aufhören: check

An diesem Punkt war ich ja schon öfter. Aufhören an sich krieg ich hin. Ab jetzt beginnt der Teil, der bisher schwieriger für mich war: Nicht wieder anfangen. Aus der Gewohnheit ausbrechen. Neue Gewohnheit beibehalten.

Aber diesmal habe ich mir Strategien überlegt, wie ich das schaffen kann. Diesmal habe ich mir auch einige neue Gewohnheiten überlegt, die ich auch beibehalten kann. Und diesmal habe ich auch mehr Motivation aufzuhören.

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